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Donnerstag, März 29, 2018

Rückwandern 2019? Wie kriminell sind "Flüchtlinge" nun wirklich

Fortsetzung der Diskussion mit mir selbst, ob wir 2019 wieder nach Deutschland einwandern. Erster Teil hier: https://osttellerrand.blogspot.tw/2018/03/deutschland-fur-junior-zu-gefahrlich.html

Wenn man über die gefühlte Sicherheitslage in Deutschland redet (ich lese ja auf Heimaturlaub täglich die Tageszeitung mit Berichten über gemesserte Mitbürger oder herausgerückte Handys und Brieftaschen), dann erntet man schnell einen Linkwust an Zahlenmaterial, der immer belegt, dass die "Rechten" das Problem sind und Deutsche viel krimineller. Das funktionierte so bis 2016, weil man da oft nur die Statistik von 2014 zur Verfügung hatte. Und die Flüchtlinge rollen ja erst seit Merkels Selfie 2015 ins Land. Natürlich sind die meisten dieser Neubürger gesetzestreu und freuen sich auf ein friedliches Leben. Aber was, wenn man mal den Zahlen 2018 auf den Zahn fühlt und alle verdächtig tendenziösen Quellen weglässt. Also weder pi-net noch "Preußische Allgemeine", aber auch nicht die Webseite der Roten Zora oder der Grünen. Auch nicht ablenken lassen von Beschwichtigungen und Selbstverständlichkeiten wie "die meisten Flüchtlinge sind gesetzestreu" und "Niedersachsen ist sicher" etc. Es ergibt sich folgendes:

Niedersachsen ("gut verallmeinbar, weil durchschnittlich" stand mal irgendwo in Sachen Kriminalstatistik):

https://www.mi.niedersachsen.de/aktuelles/presse_informationen/pistorius-niedersachsen-ist-und-bleibt-ein-sicheres-bundesland-151074.html

"Flüchtlinge":
2015: 13.084 Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße
2016: 18.655 Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße

Leider ist der Begriff "Flüchtlinge" nicht sehr sauber definiert.

Beim Thema Flüchtlingszuzug wird die Anzahl der Asylanträge genannt (https://www.fluechtlinge.niedersachsen.de/startseite/koodinierung_fluechtlingsversorgung/fluechtlinge_niedersachsen/grundsaetzliches/entwicklung-der-zugangszahlen-139059.html), was ja eigentlich ein anderes Paar Schuhe sein sollte, aber dank Merkels Nicht-Management der Flüchtlingskrise wohl das selbe ist.

Asylanträge incl. Folgeanträge:
2017: 21.586
2016: 85.582
2015: 37.975

Das sind dann also mehr Anträge als Menschen wegen Folgeanträgen, aber weil ich die Kriminalitätsrate der sog. Flüchtlinge berechnen will, dürfen es zu deren Gunsten ruhig ein paar mehr sein.

Das macht 145.143 Anträge. Ich gehe also im Folgenden von so vielen "Flüchtlingen" aus. In Anführungzeichen weil eben immer merkelartig wischi-waschi definiert.

Wenn ich da die obigen Straftaten gegenrechne, also davon ausgehe dass 145.143 Flüchtlinge die Grundmenge für die 18.655 Straftaten von Flüchtlingen 2016 sind, dann wäre das eine Kriminalitätsrate von geschlagenen 12,9%.

Zum Vergleich, die Rate von Deutschen beträgt angeblich 2%, allerdings finde ich zur Zeit den Link nicht wieder. Aus dem Volksmund hat man so 5% überliefert. Ich denke, mehr als 5% ist eine außerordentlich hohe Kriminalitätsrate.

Kann meine Rechnung von oben hinkommen?

https://www.welt.de/politik/deutschland/article172153774/Gewalt-durch-Zuwanderer-Polizeigewerkschaften-fordern-Konsequenzen.html

Laut WELT erhält man, wenn man in Nds nur die ZUNAHME der aufgeklärten Gewalttaten betrachtet, einen Anteil von 92.1% durch Flüchtlinge. Heißt also, das was wir neu dazu bekommen haben an geklärter Gewalttat geht fast ganz auf das Konto der "Flüchtlinge". In Niedersachsen sind laut der Polizeiquelle oben von 2015 auf 2016  4.798 Körperverletzungen hinzugekommen (insg. 52.018 Fälle).

Außerdem sind 13.3 % aller Gewalttaten in Nds durch eben diese Flüchtlinge begangen. Link wie oben.

Salopp formuliert könnte man also schreiben: "Sieht man nachts Flüchtlinge irgendwo herum stehen, könnte es statistisch geboten sein selbst zu flüchten." Dieser Satz stellt in Merkeldeutschland aber vermutlich bereits eine Straftat an sich da, so wie die Meinungsfreiheit beim Thema Flüchtlingspolitik bereits eingeschränkt worden ist.




Kommentare:

Reiner Wadel hat gesagt…

Mit Verlaub, ein Satz, wie "so wie die Meinungsfreiheit beim Thema Flüchtlingspolitik bereits eingeschränkt worden ist" ist einfach nur Stuss. Kommen Sie nach Deutschland und überzeugen Sie sich, dass Sie reden und schreiben können wie immer, ohne dass im Morgengrauen die Polizei oder sonstwer vor der Tür steht. Sie müssen allerdings auch Gegenrede aushalten können, so wie in diesem Fall hier.

"Ludigel" hat gesagt…

Na ja. Etwa hat eine AfD-Politikerin geschrieben, die ins Land gelassenen Flüchtlinge "benehmen sich wie Primaten" und Flüchtlingshilfsorgs als kriminelle Schlepperbanden bezeichnet.

Der Teil mit den Primaten löst bei mir Kopfschütteln aus, denn der Mensch gehört auch in diese Gruppe, jedenfalls wenn wir ihn irgendwo im Tierreich unterbringen wollen. Gute Gesellschaft dort neben Silberbacks und eben der höchstentwickelte Evolutionszweig.

Allerdings will die Dame damit den Flüchtlingen unterstellen, sich wie Affen zu benehmen.

Ich stimme solchen Äußerungen ausdrücklich nicht zu, finde aber, dass diese Äußerung, weil noch halbwegs vornehm formuliert noch tolerable sein sollte. In Abetracht der stark zugenommenen Kriminalität durch den Zustrom (siehe diesen Blogartikel, insb. die WELT-Links).

Ich will nicht, dass Leute so etwas sagen, würde es aber als noch von der Meinungsfreiheit gedeckt ansehen und will daher, dass sie das Recht haben, so etwas zu sagen.

Ein "Flüchtlinge sind Affen" hingegen wäre sicher eine Gruppenbeleidigung und es fühlt sich für mich OK an dafür eine Geldstrafe zu bekommen.

Wünschen würde ich mir, dass niemand Vergleiche ins Tierreich angestrengt sondern lieber schreibt, dass es eben soziologisch problematisch ist, wenn so viele junge Männer ohne Geld und nennenswerte Bildung aus Bürgerkriegsländern mit strenger Religionspraxis (mit Historie starker Intoleranz) ins Land gelassen werden.

Wenn ich mir angucke, wie leicht schon Äußerungen als Straftaten gesehen werden, frage ich mich, wie es weiter geht.

Ansonsten besteht die Gefahr von präventiver Zensur durch private Dienstanbieter wie Facebook oder Bloggerplattformen, da das neueste "Facebookgesetz" eben für tolerierte "Hetze" hohe Strafzahlungen der Anbieter vorsieht. Und da besteht die Gefahr, dass sie prophylaktisch ein bisschen sehr streng zensieren.

Und was ist mit dem italienischen Gastwirt neulich, der seine Pacht verlor, weil die AfD da Pizza gegessen hat und er sie nicht ausladen wollte, weil sie eben "nur ... essen"?

Noch Okay?


https://www.merkur.de/politik/hetze-auf-facebook-afd-politikerin-jeanette-ihme-zu-geldstrafe-verurteilt-zr-9405632.html

Anonym hat gesagt…

Hi Rüdiger,

ist ein gutes Thema, dass Du da aufgegriffen hast. Also meiner Meinung nach ist ganz klar ein Trend erkennbar.

Die Flüchtlinge kommen mit Vorstellungen nach Deutschland, die nicht von dieser Welt sind. Dass sie sofort mit offnen Armen empfangen werden, eine Wohnung, ein Auto und einen Job, in dem man nur 6 Stunden täglich arbeiten muss, bekommen. Die Realität sieht natürlich ganz anders aus, und das, denke ich, wird in den nächsten Jahren einen großen Frust, in diesen Menschen kultivieren, der sie wiederum sehr anfällig für Kriminalität und radikale Organisationen macht, wie z.B. in Frankreich.

Dazu kommt noch, dass die Arabische Kultur, doch eine sehr dominante ist.

Generell bin ich keineswegs ein ängstlicher Mensch, jedoch wird mir derzeit doch ein wenig anders.

Sind zwar die PI-News, jedoch hat sich dieser Zwischenfall tatsächlich in meiner Heimatstadt zugetragen. Hier der Link... http://www.pi-news.net/2017/11/syrischer-fluechtling-fordert-sein-auto-frau-merkel-bezahlen/

"Ludigel" hat gesagt…

PI-News ist ein Gegenpol zur glattgebügelten Berichterstattung.
Jau, ich denke wir haben goldene Zeiten vor uns, wenn sich alle eingelebt haben und die gewaltbereiten 10% dann den Wohlstand fordern, den sie mit der Einladung von Merkel implizit verbunden haben.

Historische Parallele: Die Föderati im Römischen Reich. Auch wenn der Vergleich halb hinkt.

Anonym hat gesagt…

Wie schon geschrieben, wird's nimmer besser... Als ich gestern mit meinem Osterkörbchen von der Kirche über die Straße zu meinem Hauseingang ging, spazierten zwei orientalische Herren an mir vorbei und wünschten mir, mit herablassendem Unterton, frohe Ostern und mit der Frage, ob ich denn schon "Eier" gefunden hätte, weil die wissen wollte, ob ich denn überhaupt welche habe. Schätze mal, dass es Urologiestudenten, arabischer Herkunft waren...

Ja, die Stimmung kippt in Deutschland schon seit einiger Zeit, langsam und stetig, lass dein Gefühl entscheiden, denn DAS LAND gibt es leider nicht, irgendwo musst Du immer abstriche machen, und das Dreckslochland Philippinen sind überhaupt keine Option.

Vielleicht solltest Du dich doch an die Scharia, Merkel und die Topausgebildeten Neuankömmlinge gewöhnen...?

"Ludigel" hat gesagt…

In der Tat ist die Stimmung wohl etwas gekippt. Zu Beginn der Flüchtlingskrise ist man ja grundsätzlich als Nazi bezeichnet worden, wenn man die Weisheit offener Grenzen in Frage gestellt hat. So als ob es zwischen Merkel/Claudia-Roth - OpenBorder-Debilität und Adolfo nichts gäbe.

Auch wenn die Stimmung kippt, an der Wahlurne oder den Umfragen können sich die pro-Refugee-Parteien immer einer Zustimmung von 75-85% versichern. Da wird sich also nichts mehr ändern.

Anonym hat gesagt…

Was soll die Jahreszahl 2019 oder die Angst vor Merkels Gästen? Jetzt bist Du finanziell abgesichert. Wie wird es in Deutschland sein? Was ist wenn Deine Frau plötzlich wieder abhaut? Ist Dein Job dann auch weg? Dann musst Du Dir selber einen Job suchen oder Deiner Frau folgen. Schwierig, sehr schwierig.

Ein Freund.

Anonym hat gesagt…

Ich für meinen Teil, bin garnicht zum wählen gegangen. Was hätte ich eigentlich wählen sollen? Die AFD? CDU/CSU? SPD? Grüne? Alles nur Zeitverschwendung.

Also wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich nur nach Deutschland gehen, wenn ich eine super interessante Tätigkeit mit geregelten Arbeitszeiten, guten Arbeitsbedingungen und ordentlicher Vergütung bekäme, also ein Angebot in einem DAX-Konzern zum Beispiel, das man schlecht ablehnen kann.

Ansonsten würde ich keine Motivation sehen, nach Deutschland zu gehen. Wäre die Schweiz keine Alternative? Mit innereuropäischen Billigflügen kommt man ja mittlerweile überall günstig an.

Martin hat gesagt…

Hi Ludigel,
ein paar Anmerkungen:
- Wenn es um die Frage "Rückwandern" geht wie die Überschrift nahe legt, würde doch erst ein Vergleich der in Frage kommenden Länder eine Entscheidungsunterstützung liefern. Oder?
- Es scheint, als führe der Migrationszuwachs zu überproportial ansteigender Kriminalität. Jene Kriminalität, die uns richtig Angst macht, ist vor allem die Gewaltkriminalität. Sie nimmt definitiv zu, ist aber definitiv geringer als früher. Vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153880/umfrage/faelle-von-gewaltkriminalitaet/
Ich stelle Deine Folgerung nicht in Abrede, ich vermute allerdings dass sie zumindest derzeit noch in der allgemeinen Schwankungsbreite liegt. Deshalb muss man sich an der importierten Gewalt nicht freuen, sie nicht ignorieren, aber eine gesellschaftliche Kernschmelze ist allein das noch nicht.
Oder anders gefolgert: wenn das gegenwärtige Gewaltkriminalitätsniveau für Dich zum Rückwandern zu hoch ist müsstest Du auch sagen "In ein Land mit einer Gewaltkriminalität wie im Deutschland der letzten Jahre vor meiner Auswanderung würde ich nicht ziehen wollen."
Oder?

Viele Grüße
Martin