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Freitag, Januar 19, 2018

Zurück nach D?

Länderchaos wieder mal?

Das Hauptproblem das meine Frau und ich haben ist ein geographisches. Ich lebe seit 2004 in Taipei, aber ich hasse die Enge, den Smog, die Hektik und meine Gesundheit hängt mir hier auch immer in den Kniekehlen, wobei sich letztlich alles auf den Smog zurückführen lässt.
Meine Frau hingegen hat immer in Deutschland den "Rappel" bekommen, schwer zu ertragende nervös-genervte Zustände, die am heimischen Familientisch mit meinen Eltern zu manchem Drama geführt haben.

Kulminiert war unser Geographieproblem 2014, als meine Frau kurzerhand mit unserem Sohn nach Manila auf den Philippinen zog, wo sie für kurze Zeit finanziell und sozial mit ihrer dort lebenden Schwester fusionierte und ich nach Deutschland zog. Die Trennung von Mr. und Mrs. Ludigel schien unausweichlich, auch weil ich den Traum vom Leben im Hochkriminalitätsland Philippinen mit geschäftlicher Fusion mit dem dortigen Schwester/Schwager-Pärchen nie nachvollziehen konnte.

Schon bald jedoch hatte meine Frau Manila wieder verlassen. Sie und Sohn waren wieder in Taipei. Nur die finanzielle Fusion mit den Manilesen ließ sich nicht mehr auflösen; da ist noch heute alles Geld vertäut und ich versuche das Thema mit schwarzem Humor zu nehmen.

Nun leben wir wieder in Taipei aber meine Frau erklärt nun, sogar in das ihr unwohle Deutschland ziehen zu wollen. Sollen wir also unseren Doppeleinkommensjob bei der taiwanischen Firma kündigen um in Deutschland glücklich zu werden wo ich mich auf Jobsuche begeben müsste? Die finanziellen Konstrukte meiner Frau während unserer vorübergehenden Trennung und das resultierende leere Portemonnaie machen diesen Schritt nicht gerade leichter.

Oder alles so lassen wie es ist? Meine Firma ist so großzügig mir viele Freizeiten in Deutschland zu erlauben, wo ich alle paar Monate jeweils mehr als einen Monat verbringen kann, auch um meine Mutter - die allein im Reihenhaus in Niedersachsen verblieben ist - zu unterstützen.

Was würden sie tun? Stressig erscheint mir insbesondere die Anfangsphase in Deutschland, wenn eine nervöse Frau und Junior zusammen mit meiner Mutter und mir im Reihenhaus sitzen und ich sehen muss, dass ich einen Job finde.
Besser ist es sicherlich, Vorstellungsgespräche oder die neuerdings in Mode gekommenden Assesments mit 50 Kandidaten ohne finanziellen Druck im Hinterkopf zu führen.


Donnerstag, Januar 18, 2018

Taiwaner Drittbeste: Intelligenzbestien

Dass Taiwaner "pfiffig" sind, schreibe ich des öfteren. Etwa indem sie giftige Schadstoffe im Essen einfach legalisieren. 
Wäre Taiwan voller "Schwarzer Witwen", die ältere Herren mit Strichnin-Tee um Leben und Erbschaft bringen und wolle Taiwan seine Kriminalstatistik verbessern, dann gebe es zwei Methoden: Entweder die Kriminalität bekämpfen oder eben heimlich-Strichnin-im-Tee legalisieren.

Mit den fortlaufenden Lebensmittelskandalen hat Taiwan den letzteren Weg beschritten. Der giftige Flüssigkunstoff DEHP, der immer wieder im taiwanischen Essen auftaucht, ist neuerdings nicht mehr "toxic" sondern nur noch eine bedenkliche Substanz. Problem gelöst.


Da staunt der Teutone: nirgends Flüssigkunstoff drin, sondern IQ en masse: Taiwan



Wie kommt man auf sowas? Nun, etwa indem man eine Intelligenzbestie ist. Taiwan ist mit einem Durchschnitts-IQ von 106 Drittbester in der IQ-Welthitliste, nur getoppt von Singapur und Hongkong mit 108. So gesehen könnte man auch Taiwan den 2. Platz geben und Singapur und HK teilen sich den ersten.

https://www.laenderdaten.info/iq-nach-laendern.php

Die beste europäische Nation sind die Meister von Handgelenkstickern und Schoki, die Schweizer mit einem IQ von 102 und Pos. 7; davor Südkorea, Japan und China.

Niederlande, Nordkorea und Macao runden die Top-Ten ab, so also nur zwei Europäer den Asiaten die Ränge streitig machen.

Deutschland auf Platz 15 mit runden 100; der selbe Wert wie GB, Österreich und Neuseeland. USA abgeschlagen auf Platz 27. Jetzt denkt jeder "doof sind die Ammis". Aber tatsächlich ist es immerhin noch ein IQ von 98, also knapp hinter den merkelwählenden Teutonen.

Die Philippinen, in die ja kürzlich meine Frau umgezogen war (um eine Weile später geldbefreit reuig zurück zu kehren) auf Pos. 65 mit IQ 86. Bei manchen Sachen schlägt eben die 86 doch die 108.

Die Frage ist: Was ist mit den Ländern, aus denen "unsere Zukunft" gerade kommt. Also der arabische und afrikanische Raum mit seinen Heerscharen an Fachkräften, die gerade wie eine Wissens- und Wirtschaftskraftinfusion teddybärenduckend in die deutsche Wirtschaft strömen?

Da wurde der Mausfinger fast verkatert vor lauter Scrollerei.

Afghanistan, Land des berühmten "Kabuli Pilaw" (geschmortes Lamm): Pos. 94, IQ 80.
Irak, Wiege der Zivilisation, Pos. 67, IQ 86.
Syrien: Pos. 87, IQ 82.

Zum Vergleich Türkei, hier außer Konkurrenz mit Pos. 56 und IQ 89.

Die südlichen Afrikaner haben die 70er-IQ-Nummern für sich gepachtet (Elfenbeinküste, Kenia mit 71 Ghana und Namibia mit 69; die nördlichen Marokkaner haben hier das Rennen für sich entschieden mit einem IQ von 82; Tunesien 81.

In Deutschland gilt also Grenze für geistige Behinderung die 69 beim IQ. So gesehen ist unsere Auffassung sicher falsch. Invertiert man die Tabelle einfach, dann liegen die Zukunftsländer vorn und alles ist in Ordnung.

Kritikpunkt am IQ-Test natürlich: Dass er eher westliche Neigungen bei kognitiven Prozessen berücksichtigt und daher andere Kulturen benachteiligt sind.


Freitag, Januar 12, 2018

Taiwan Lebensmittelstatus 2017: krebserregender Stoff legalisiert!

Seit ein paar Tagen bin ich wieder in Taiwan. Und habe merkwürdige und sehr störende Symptome, die ich als allergisch einstufe

Abgesehen von einem Hexenschuss beim 150 kg-Pakete-Stemmen war ich während der 5 Wochen meines vergangenen Deutschlandaufenthalts die reine Gesundheit. Doch kaum seit ein paar Tagen in Taiwan (seit dem 03.01.) bin ich ein gesundheitliches Wrack. Eine Vorgeschichte habe ich ja: Seit meinem Kommen 2004 hatte ich in Taiwan ständig allergische Symptome (eine Miniversion von dem was ich jetzt habe), die bei Aufenthalten außerhalb Taiwans am dritten Tage völlig verschwanden. Ich dachte immer, was kippen die Taiwaner bloß ins Essen? Die Antwort war u.a. DEHP, ein industrieller Schmierstoff, der wohl seit den 90er-Jahren Palmöl in Taiwan ersetzt hat und in fast allen Lebensmitteln war.

Siehe hier: 
https://en.wikipedia.org/wiki/2011_Taiwan_food_scandal
und auch hier bzgl. anderer problematischer Stoffe:
https://en.wikipedia.org/wiki/2013_Taiwan_food_scandal
und hier:
https://en.wikipedia.org/wiki/2014_Taiwan_food_scandal

2011 verschwanden dann die Symptome. Im Jahre 2015 hatte ich dann allerdings ein gutartiges Wachstum, das zu einer Art Organversagen führte und operativ behandelt werden musste, laut Tierversuchen lässt es sich auf DEHP zurückführen (auch wenn das gutartige Wachstum auch andere Gründen haben kann, wie immer bei solchen Dingen).

 Wo ist mehr Plastik drin? Im Essen oder im Löffel?

2016 hatte ich dann keine Symptome mehr, aber nun nach der Rückkehr nach Taiwan bin ich wieder voll dabei. Lassen wir meine persönlichen Symptome und fragen wir uns stattdessen, wie es im Jahre 2017 mit der Lebensmittelsicherheit in Taiwan ausgesehen hat. Aufgefallen ist mir, dass man von Lebensmittelskandalen rein gar nichts mehr hört. Ganz im Gegensatz zu früher. Soll das nun heißen, dass die Taiwaner ihre Lebensmittelindustrie komplett umgekrempelt haben? Oder - so dachte ich sogleich - hat die neue Präsidentin Tsai Ingwen  (DPP, seit 2016 im Amt) eventuell die Regularien aufgeweicht?

Ich weiß es natürlich auch nicht, aber folgender Link stimmt wenig optimistisch:
http://courageworld.ch/TaiwanFood.htm

Dort heißt es, berufend auf einen Universitätsprofessor, dass Taiwan 2017 mehr "relaxed" bei der Lebensmittelsicherheit sei, im Gegensatz zu anderen Ländern. Und dass - eine 2017er Meldung) der erlaubte Pestizidgehalt der Nahrung 1000 mal so hoch sei wie in Europa. Außerdem sei das Dioxin-Kontrollsystem zusammengekracht. Näheres wird nicht angegeben sondern auf einen TV-Bericht verwiesen.
Außerdem haben die pfiffigen Taiwaner einen Kustgriff gemacht. Der toxische Flüssigkunstoff DEHP ist laut dem Link 2017 nicht mehr als "toxic chemical material" sondern nur noch als "concerned chemical material" eingestuft.

Weil also das krebserregende, leibesfruchtschädigende und Diabetes auslösende DEHP in Taiwan als illegaler Palmölersatz so beliebt ist, hat die Regierung die Konsequenzen gezogen und den Stoff offenbar legal gemacht! Das würde meine derzeitigen Symptome erklären, die wie eine Maximalversion dessen sind, was ich bis 2011 hatte (offenbar: China-Times, April-21-2017).

Ich gebe meinen Symptomen (die ich meiner einer gewaltigen Apotheke bekämpfe) noch 2 Wochen. Wenn sich dann nichts ändert, muss ich die Zelte im Chemiewunderland Taiwan abbrechen, dem Gejammere von Frau und Junior zum Trotze.


Dienstag, Januar 09, 2018

GENERALI Lebensversicherung - Altverträge (Update)

Früher ging's im Blog um Minirockträgerinnen und Stinky Tofu, heute um Versicherungen. So ändern sich die Zeiten


Da gibt es Dinge, die hat man nur so im Hinterkopf und setzt sie als selbstverständlich voraus. Bis man sich näher mit ihnen beschäftigt.


In den 80er und 90er Jahren habe ich zwei Lebensversicherungen bei der VOLKSFÜRSORGE-Versicherung abgeschlossen. Diese gibt es heute nicht mehr, weil die italienische GENERALI die Volksfürsorge übernommen hat. Laut den über die Jahre kommenden Statusberichten sollten beide jeweils eine (Zusatz-)Rente von um die 380 Euro (Garantiesumme bei einer 370 Euro) bieten oder einen Einmalertag in Höhe von mehreren Zehntausend Euro. Nah am Sechsstelligen, so viel sei verraten.

Ich erinnere mich noch gut an das letzte Gespräch. Damals stellte der Volksfürsorgevertreter noch 250.000 DM pro Vertrag in Aussicht, also 125.000 Euro. Davon kann freilich heute nicht mehr die Rede sein sondern die jüngsten Prognosen nähern sich offenbar immer mehr den Garantiesummen an. Ich kann auswählen, ob Einmalbetrag oder Monatsrente und auch letztere fällt immer weiter über die Jahre. Seit 2012 ist beispielsweise die Rente von prognostizierten 439 über 419 auf 408 gefallen.

Die Tage dann eine Horrormeldung in den Nachrichten: GENERALI erwägt den Verkauf solcher Altversicherungen mit hohen Garantiezinsen an chinesische oder britische Investoren, die die Versicherungen dann "abwickeln" wollen. "Abwickeln" bedeutet im günstigsten Fall, dass die Versicherungen einfach weiterlaufen, wenn wohl auch näher an den Garantiesummen orientiert als dass früher der Fall gewesen war. Die Großinvestoren wollen nicht nur Verwaltungskosten sparen sondern auch bei den Auszahlungen sparen.

*** Refrain von Nobbie Blüm: Die Rente ist sischer ***

Noch hat die Generali die Verträge selbst, doch während meines Deutschlandaufenthalts bekam ich schon Besuch von einem Vertreter von GENERALI. Dieser schlug mir natürlich eine Kündigung des einen Vertrages vor, bei dem ich nach wie vor jährlich einzahle. "Minussparen" sei das und als Alternative hatte er...

- Kündigung (etwa um einen "Renault Twingo" zu kaufen wie er sagte)
- Ersetzen durch Pflegeversicherung
- Ersetzen durch neuen Vertrag mit in Aussicht gestellten viel höheren Erträgen aber einem Garantiezins von 0 %.

Fällt mein Altvertrag auf die Garantiesumme zurück hat er sich zwar kaum gelohnt, wirft aber immerhin etwas ab. Daher habe ich natürlich nichts abgeschlossen, auch wenn der Vertreter mit hohen Endsummen gelockt hat. Aber mir war eben noch gut im Gedächtnis wie auch bei Altvertrag damals von unrealistisch hohen Summen geredet wurde und so habe ich das Angebot natürlich abgelehnt. Wer will schon Twingo fahren.

Also nicht auf die Silberzungen der Generali mit Verträgen ohne Garantili reinfallen - letztlich wollen die ihrer Versicherung nur Geld sparen. Die Fürsorge für den Versicherten werden sie nicht im Auge haben.

Theoretisch könnte man mit so einem Neuvertrag beide Seiten glücklich machen: Den Versicherten und die Versicherung. Denn im Gegensatz zu den Altverträgen dürfen die Versicherer am Geldmarkt bei den Neuverträgen höheres Risiko eingehen; etwa sehr ertragreiche Fonds am Markt kaufen.

Aber wenn ich mir vorstelle dass bald ein britischer oder chinesischer Großkapitalist meinen Vertrag besitzt: Soll ich ernsthaft glauben, dass mir ein Herr Fong aus Peking etwas von seinen hohen Erträgen aus purer Menschenfreundlichkeit abgeben will? Er wird mir das abgeben was er muss - und das wären eben 0,0% vom Gewinn. Nichts. Fisch gibt's. Fliegerbrille.

Wer in ähnlicher Lage ist soll bitte die Altverträge behalten. Sonst kichert der Vertreter wenn er mit dem Nullvertrag glücklich das Haus verlässt über die Dummheit des Altkunden.

Edit: Auch ein chinesischer Investor muss in Deutschland voll als Vertragspartner für die Versicherungen einstehen und kann diese nicht einfach kündigen. Die deutsche BAFIN-Aufsicht über Banken und Finanzdienstleister hat hier ein Auge drauf. Ich frage mich allerdings wie das laufen soll, wenn am Ende der Besitzer in China sitzt. Aber gut, vermutlich gibt es dann eine in Deutschland registrierte Dependanz des chin. Eigentümers. Auf jeden Fall werden die letzten Jahre bis zur Auszahlung ein spannendes Rennen...

Dazu passend, was Neuverträge angeht:

https://www.focus.de/finanzen/versicherungen/lebensversicherung/ueberschussbeteiligung-schock-fuer-generali-kunden-lebensversicherung-senkt-zinsen-auf-rekordtief_id_8272347.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_FINANZEN